Über der Thur entsteht die Gillbrücke
Zwischen dem Gillhof auf Uzwiler Seite und der ARA auf Zuz-wiler Seite entsteht eine neue Brücke über die Thur. Ob zu Fuss, mit dem Velo oder mit dem geführten Pferd: Sie wird neue Wege ermöglichen. Ein wichtiger Schritt auf der Baustelle steht an. Am 16. Oktober und 3. November werden die Stahlelemente der Brücke vor Ort an ihren Platz schweben.
Die neue Brücke entsteht als einfacher Balken mit 66 Metern Spannweite in wetterfestem Stahl. Sie wird drei Meter breit. Ob zu Fuss, mit dem Velo oder dem geführten Pferd schafft sie eine attraktive neue Verbindung zwischen den Gemeinden Uzwil und Zuz-wil im Naherholungsgebiet. Mit ihrem Anschluss ans Wanderweg- und Velonetz können erhebliche Verbesserungen erreicht und eine Netzlücke geschlossen werden.
Mehrfachnutzung
Die Brücke ist das klassische Beispiel einer sinnvollen Mehrfachnutzung. Sie wird nicht nur dem Langsamverkehr dienen. Die Zuleitung von Zuzwil her zur neuen ARA Thurau wird in der Brücke geführt. Sie hätte ohnehin zumindest eine Rohrbrücke erfordert. Die Kombination von Rohrbrücke und nutzbarem Thur-übergang stiftet für den Lebensraum einen Mehrwert.
Schwebende Stahlelemente
In der Mitte der Thur entstand eine vorübergehende Mittelstütze für die neue Brücke. Am 16. Oktober wird das Stahlelement der Zuzwiler Seite an seinen Platz gehoben, am 3. November das Stahlelement auf der Uzwiler Seite. Wer das Ereignis mitverfolgen will, findet auf der Mail-lart-Brücke einen «Logenplatz» mit bester Aussicht. Gemeinden und Unternehmen bitten Schaulustige, nicht näher an die Baustelle zu gehen, um die Arbeiten nicht zu beeinträchtigen. Zu beachten ist auch: Beim Einheben der Stahlelemente wirken grosse Kräfte. Ein Verkehrsdienst wird an den beiden Tagen im Bereich der Maillart-Brücke für geordnete Verhältnisse sorgen, Beeinträchtigungen für den Verkehr sind möglich. Die Gemeinden bitten Schaulus-tige, den Weg zur Maillart-Brücke zu Fuss, mit dem Postauto oder mit dem Velo zurückzulegen. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.
Etappenziel, nicht das Ende
Die Arbeiten für die neue Brücke dauern noch eine ganze Weile an. Es braucht beidseits noch Rampen, die beiden Stahlelemente müssen zu einem verschweisst werden, die provisorische Mittelstütze muss zurückgebaut werden. Die Brücke wird noch abgedichtet und erhält ihren Gussasphaltbelag, die Randabschlüsse und Geländer. Sie geht im Sommer 2027 in Betrieb.
Der Fahrplan der Arbeiten
Einheben des Stahlelementes auf der Zuzwiler Seite
16. Oktober, zwischen 9 und 12 Uhr
Einheben des Stahlelementes auf der Uzwiler Seite
3. November, zwischen 9 und 12 Uhr
Wenn Sie zuschauen möchten, bitte von der Maillart-Brücke aus. Bitte beachten Sie, dass aufgrund von Witterungseinflüssen die Zeiten variieren können.